Grippesaison
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Allgemeine Informationen
Influenza = Saisonale Grippe
Jeden Winter treten neben vielen grippalen Infekten auch Erkrankungen an Influenza ("echte Grippe") auf, die sich in unregelmäßigen Zyklen epidemieartig ausbreiten. Die Influenza ist eine hochfieberhafte Viruserkrankung, die mit zahlreichen Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung, Kreislaufbeschwerden, aber auch Nervenentzündung einhergehen kann. Immer wieder sterben Personen an Influenza und ihren Spätfolgen, in Österreich führt dies jährlich zu einer Übersterblichkeit von mehr als 1.000 Personen.
Den besten Schutz gegen Influenza bietet eine Impfung, die jährlich im Herbst durchgeführt wird, um im darauf folgenden Winter geschützt zu sein.
Die Zusammensetzung des Impfstoffes entspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und enthält jene Influenzastämme, die im kommenden Winter zu erwarten sind. Der Schutz beginnt etwa zehn Tage nach der Impfung und hält sechs bis zwölf Monate. Da der Schutz nur für maximal ein Jahr besteht und sich die Zusammensetzung des Impfstoffes fast jährlich ändert (die Viren verändern sich), muss der Impfschutz jedes Jahr erneuert werden.
Besonders gefährdet sind
- Personen ab dem 60. Lebensjahr
- Personen mit Herz- und Kreislauferkrankungen, unabhängig vom Alter
- Personen mit Krankheiten der Atemwege, unabhängig vom Alter
- Personen mit chronischen Nierenerkrankungen. unabhängig vom Alter
- Diabetiker, unabhängig vom Alter
Die Impfung wird als gut verträgliche Totimpfung wegen der besonderen Gefährdung auch für Schwangere (im 2. und 3. Trimenon) vor (und ev. auch noch während) der Influenzasaison (Oktober bis März) zum eigenen Schutz und zum Schutz des Neugeborenen empfohlen.
Nebenwirkungen
An der Einstichstelle kann es innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung zu Rötung, Schwellung und Schmerzen, eventuell mit Fieber kommen. Gelegentlich können vorübergehend Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten. Sehr selten (einmal auf eine Million Impfungen) ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung eine Nervenentzündung beobachtet worden
